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ANSPRECHPARTNER
Herr Bodo W. Hellmann |
Experte Gemälde 19. Jhd.|
hellmann@bodo-hellmann.de
Dr. Volker Seifert |
Experte für Gemälde, Grafik und Skulptur |
dr.seifert@bodo-hellmann.de
Xenia Kanzler |
Kunsthistorikerin |
Expertin für Gemälde, Grafik und Skulptur des slawischen Raumes |
xenia@bodo-hellmann.de
Ansprechpartner München |
Traute Annies-Priebst |
priebst@bodo-hellmann.de
Ständiger Barankauf
von sehr guten Gemälden | Kunst und Antiquitäten | Gold- und Silberwaren | Kunstnachlässen
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AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen von BODO W. HELLMANN FINE ART
1. Allgemeines
1.1. Alle Verkäufe unterliegen ausschließlich den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von BODO W. HELLMANN FINE ART
1.2. BODO W. HELLMANN FINE ART handelt als Vermittler in Stellvertretung für den jeweiligen Künstler, agiert als Agent und Kommissionär.
Verträge werden im Namen und für den Künstler abgeschlossen und im eigenen Namen.
Der Vertrag kann zwischen Künstler, Besteller und BODO W. HELLMANN FINE ART zustande kommen.
2. Angebot/ Vertragsabschluss
2.1. Die Konditionen für unsere Ware sind freibleibend und unverbindlich.
Unsere Darstellung von Kunstwerke im Internet stellt kein Angebot dar, sondern dient lediglich der Information.
Die Farben, Formate oder Oberflächenqualität der gezeigten Werke können durch die Spezifika des elektronischen Mediums von dem Original abweichen.
BODO W. HELLMANN FINE ART ist bemüht die Werke dem Original so nah wie möglich zu präsentieren, um eine optimale Vorstellung des Kunstwerkes zu ermöglichen, kann jedoch keine Gewährleistung diesbezüglich übernehmen.
3. Eigentumsvorbehalt
3.1. Das gelieferte Kunstwerk bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Künstlers, des Besitzers oder von BODO W. HELLMANN FINE ART.
4. Schlussbestimmungen
4.1. Individualabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
Sollte eine der Klauseln dieser AGB`s unwirksam sein, so wird die Wirksamkeit der übrigen Klauseln dadurch nicht berührt.
4.2. Kommt ohne Vermittlung von BODO W. HELLMANN FINE ART
ein Kaufvertrag über ein Kunstwerk, welches vonBODO W. HELLMANN FINE ART
angeboten wird, direkt mit einem Künstler zustande, ist der Kunde verpflichtet die BODO W. HELLMANN FINE ART darüber in Kenntnis zu setzen.
4.3 Gerichtsstand ist Leipzig, es gilt Deutsches Recht.
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Auszüge aus unserem umfangreichen Angebot
Das von uns angebotene Werk von Gotthard Kuehl ist ein bedeutendes Hauptwerk des deutschen Impressionismus. Erst kürzlich wurde es in der Kunsthalle Bielefeld gezeigt, anlässlich der Ausstellung „Der Deutsche Impressionismus“ (22.11.2009 – 28.02.2010). Dort wurde Kuehl als letzter Schüler Ludwig Richters als Meister des genreartig inszenierten, lichtdurchfluteten Innenraums vorgestellt. Gotthard Kuehls Interieurmotive umfassen sowohl die bürgerliche Wohnungsidylle und das Studierzimmer als auch eine Braudiele in Lübeck sowie spätbarocke Kirchenräume.
Max Thedy, einer der bedeutendsten Vertreter der Weimarer Malerschule, ist mit zwei außergewöhnlichen Supraporten Die Schätze einer Dame und Die Sammlung eines Herrn vertreten. Beide Werke, die um 1880 entstanden sein durften, wurden anlässlich einer Personalausstellung von Max Thedy im Stadtmuseum Weimar ausführlich beschrieben.
Der herausragende Münchner Maler Walter Firle ist mit einem Schlüsselwerk vertreten. Sein erstes großes Bild Morgenandacht in einem holländischen Waisenhause entstand nach einer Reise in die Niederlande. Das Studium der alten niederländischen Meister war für Firles weitere künstlerische Entwicklung ausschlaggebend. Das Gemälde Die Sonntagsschule vollendete er nur wenig später. Firles Werke zeigen neben religiösen Darstellungen zahlreiche Porträts des Adels seiner Zeit. Der 1890 zum königlichen Professor berufene Maler studierte an der Münchner Akademie.
Die Frau in der grünen Jacke von Werner Tübke.
Die Frau blickt dem Betrachter ins Gesicht. Ihr Blick ist mild, fast schüchtern und doch direkt. Fast könnte auf sie eine Grimm'sche Beschreibung passen: weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz. Ihre Haare sind hochgesteckt und ein paar Locken fallen ihr auf die Stirn. Man muss zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass sie lächelt. Nur angedeutet, verleiht der rot betonte Mund ihrer Mimik etwas Geheimnisvolles. Verstärkt wird dieser Effekt durch Schatten auf ihrer rechten Wange. Auch ihre Augen liegen im Halbdunkel, nur ihr Blick zieht den Betrachter in den Bann. Sie steht in aufrechter Haltung, eine Schulter dem Betrachter zugewandt. Die Hände hält sie in entspannter Haltung vor den Bauch. Ihre Kleidung ist klassisch, jedoch nicht folkloristisch. Die Jacke ist verziert, schimmert smaragdgrün, zieht das Licht an und bildet so das Zentrum des Bildes. Dieses erinnert in seiner Lichtsetzung und Farbnuancen an das Gemälde von Monet "Camille im grünen Kleid".
Der Hintergrund im Bild bleibt rätselhaft. Handelt es sich um eine Mauer oder um einen changierenden Stoff? Der Maler bleibt bei der Auswahl der Farben bescheiden, um die Strahlkraft seiner Frau in der grünen Jacke hervorzuheben.
Dieses Bildnis einer jungen Frau malte einer der Begründer der alten Leipziger Schule. Es zeigt die erste Frau von Werner Tübke, Anneliese Tübke, im Alter von 30 Jahren, im Jahr 1956. Sie wurde von einem Mann porträtiert, der es mit Leichtigkeit verstand, zwischen ikonenhafter Malerei, Expressionismus und Renaissance die Malstile zu wechseln. Hier dominiert ein impressionistischer Stil.
Mit diesem Gemälde erwirbt man eines der privatesten Bilder Werner Tübkes, der vor allem durch Arbeiten, wie dem Panorama zu den Bauernkriegen "Frühbürgerliche Revolution in Deutschland", in Bad Frankenhausen, bekannt wurde.
Werner Tübke wurde 1929 in Schönebeck an der Elbe geboren. Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Zu Beginn der siebziger Jahre avancierte Tübke zu einem geschätzten internationalen Künstler und erhielt zahlreiche Preise. 1976 bekam er den Auftrag der Gedenkstätte Bad Frankenhausen. 1977 nahm er an der Documenta 6 teil und gewann dort den Hauptpreis der Triennale sozialistischer Länder. 1985 erhielt Tübke den Ehrendoktortitel der Stadt Leipzig. In den neunziger Jahren entwarf er ein achtteiliges Bühnenbild und Kostüme für die "Freischütz"-Inszenierung an der Bonner Oper. Der Maler und Zeichner Werner Tübke verstarb im Jahr 2004 in Leipzig. Quelle:Text von Linda Waitz
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